prof. kilian stauss
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stauss processform

Nach den Vorstellungen von Aristoteles ist Form kein Produkt, sondern ein Ergebnis von Prozessen. In diesen wird nichts Neues geschaffen, sondern schon Bestehendes umgeformt. Wichtig ist Aristoteles dabei das Potential von Materie (Dynamis, Energeia): Was kann sie sein, wie kann sie zu ihrer höchsten Bestimmung gelangen? Seiner Auffassung nach sind alle Prozesse in der Natur zielgerichtet. Aristoteles beschreibt als Ausgangspunkt von Prozessen das Vorhandensein von Zugrundeliegendem (Subjekt, Substrat), das bei allem Wandel unveränderlich ist. Er formuliert die Idee des Zustandes des Form-Mangels (Steresis, Privatio), bei der das Zugrundeliegende seine Endgestalt noch nicht erreicht hat, und er spricht von Form erst beim Erreichen des Endzustandes nach Abschluß der Prozesse (Entelechia).

Bei stauss processform beziehen wir uns auf diese Philosophie: Wir sehen unsere Rolle bei Gestaltungsprozessen eher als Medien, die helfen, die Dinge zu ordnen und zu ihrer Bestimmung zu führen, denn als Schöpfer von originär Neuem. Wir verstehen uns dabei als interdisziplinäre Gestalter, die sich auf dem weiten Feldzwischen product-, graphic- und spatial design ungehindert und kompetent bewegen. Und wir halten uns nicht für die einzig Beteiligten an diesen Form-Prozessen, sondern pflegen einen gleichberechtigten Dialog mit unseren Kunden, den Nutzern und dem Markt.

So wird Design bei stauss processform zu einer Verknüpfungsdisziplin, die Logik, Ethik und Ästhetik in die komplexen Gestaltungsprozesse des 21. Jahrhunderts gleichermaßen integriert.